Für den Kreistag hat sich die Bispinger Bürgerliste mit der BürgerUnion Soltau zusammengetan.

Vor Ort autark – im Kreis gemeinsam stark!

Liste 6

Eine Kooperation der unabhängigen Wählergemeinschaften Bispinger Bürgerliste und BürgerUnion
für den Wahlbereich 2, Bispingen – Munster.

 

Als freie Bürgergruppierung machen wir unabhängige Politik für unsere Heimatkommunen. Wir müssen keiner Parteilinie folgen und machen unsere Kommune stark gegenüber dominanter Südkreispolitik. Eine Entscheidung wie beim HKK- Standort, darf sich nicht wiederholen. Stattdessen suchen wir maßgeschneiderte Lösungen paritätisch für Nord- und Südkreis! Wir setzen uns für einen direkten Dialog zwischen dem Kreis und seinen Kommunen ein.

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Willenbockel-Dr.
Dr. Hans Willenbockel (67)
Jörg Steppat (58)
Johann Ebersbach (27)
Matthis Hanstein (28)

Matthis Hanstein, der Kandidat für den Kreistag!

Aus dem Bispinger Reporter übernommenes Interview vom 9.9.2021

Bispinger Reporter: Warum die Bewerbung für den Kreistag?

Matthis Hanstein: Vieles was im Kreistag passiert und entschieden wird bringt uns nicht voran und anderes was zwingend notwendig ist, passiert gar nicht erst oder wird nicht entschieden.

Bispingen Reporter: bitte genauer!

Matthis Hanstein: Während des Wahlkampfes lese ich auffallend oft das Wort Heimat. Dieses Wort ist für mich angestaubt und zeigt mir, wie nach vorn gerichtet das politische Establishment denkt – nämlich gar nicht!

Ich mag unsere Gemeinde sehr und fühle mich hier zu Hause, sonst würde ich mich nicht für diese ehrenamtliche Aufgabe aufstellen.

Aber was nützt uns in Zukunft ein überschuldeter Landkreis, in dem keine Innovationen mehr stattfinden, ja der vielleicht gar nicht mehr lebenswert ist für junge Leute.

Bispinger Reporter: Was wäre Ihre Vorgehensweise?

Matthis Hanstein: Wir müssen über den Generationen Vertrag sprechen!

Die alten Volksparteien machen Politik für ihre Wähler, das sind in der Regel die älteren Menschen unserer Gesellschaft, ab den Babyboomern aufwärts. Treue Wähler mit einer hohen Wahlbeteiligung, die aufgrund der demographischen Gegebenheiten auch die Mehrheit unserer Bevölkerung stellen. Daher macht es aus machtpolitischen Überlegungen durchaus Sinn, Politik für die Älteren zu machen.

Bispinger Reporter: Die Politik achtet also nicht auf die jungen Menschen?

Matthis Hanstein: Mehr noch. Sie fragt die älteren Menschen noch nicht einmal, ob diese die zukunftsfähige, nachhaltige und innovative Politik mitgehen würden, sondern macht ihren Wählern Hoffnung, dass Alles noch lange bleiben kann wie es ist, und wir keine Veränderungen brauchen.

Bispingen Reporter: Wie wirkt sich das aus?

Matthis Hanstein: Wir sind mitten in einer großen und schnellen Transformation. Früher ging so etwas in einem halben Jahrhundert, jetzt haben wir dafür vielleicht ein Jahrzehnt. Die Prozesse hingegen werden immer schwerfälliger. Auch auf Kreisebene muss die Politik jetzt schnelle und gute Voraussetzungen schaffen, damit die Forderungen der Gesellschaft, der EU, des Bundes und des Landes umgesetzt werden können. Wir haben jetzt die Möglichkeit, mit innovativen Ideen zu zeigen, wie die Zukunft möglich ist. Wenn wir jetzt nicht handeln, werden uns andere Länder überholen und wir unseren Wohlstand verlieren.

Wir müssen zeigen, dass Digitalisierung und Energiewende möglich sind, ohne unsere hohen Anforderungen an Transparenz, Datenschutz und Wohlstand aufzugeben, sondern diese für die Zukunft sichern.

Dazu muss der Kreistag verjüngt werden, damit die Menschen über deren Zukunft diese Politik entscheidet dort mitwirken! Der Wandel durch Digitalisierung und Energiewende ist sehr komplex, hier brauchen wir die jungen Menschen, die diese Technik täglich anwenden oder entwickeln.

Bispingen Reporter: Was springt dabei für Bispingen raus?

Matthis Hanstein: Das ist nicht mein Ansatz. Der Kreistag ist für den gesamten Kreis zuständig und es braucht die beste Lösung für den jeweiligen Ort oder das jeweilige Problem. Allerdings ist der Kreistag sehr „südlastig“ und ich möchte mich dafür einsetzen, dass es zwischen Nord und Süd ein paritätisches Miteinander gibt. Da ist es wichtig, das Bispingen als Nordkommune die ausreichende Aufmerksamkeit erhält